Die Infoseite für Feuerwehrleute im Rhein-Lahn Kreis
Verkehrsunfall mit verletzter Motorradfahrerin
Geschrieben von: Administrator
Mon
30.
Aug
2010
Nassau. Am 28.08.2010 befuhr eine 49-jährige Motorradfahrerin in einer Gruppe die L 330 aus Hömberg kommend, in Richtung Nassau. In einer Rechtskurve geriet sie auf den unbefestigten Seitenstreifen, verlor die Kontrolle über ihr Fahrzeug und kollidierte seitlich mit einem entgegenkommenden Pkw. Anschließend stürzte sie und rutschte mit ihrem Motorrad gegen die Schutzplanke. Das Motorrad blieb noch an der Schutzplanke hängen, die Fahrerin rutschte jedoch unter der Schutzplanke eine Böschung hinab, wo sie in 7 m Tiefe mit schweren Verletzungen zum Liegen kam. Auf Grund der schwierigen Lage der Verletzten musste sie durch Kräfte der Feuerwehr mit Leitern und Seilen geborgen werden. Nach der Bergung wurde sie ins Krankenhaus eingeliefert. Die L 330 war für eine Dauer von ca. 45 Minuten gesperrt. (PP)
Neue Beklebung zugelassen
Geschrieben von: Administrator
Die
24.
Aug
2010
Seit längerem werden bereits Diskussionen zur Verbesserung der passiven Sicherheit von Feuerwehrangehörigen im Straßenverkehr geführt. Besondere Irritationen entstanden durch Hinweise des GUV das FW-Überbekleidung nach DIN EN 469 nicht automatisch die Warnwirkung nach DIN EN 471 Klasse 2 aufweist und zusätzlich eine Warnweste zu Tragen ist. Hier wurde besonders empfohlen die Wahrnehmung dieser Kleidung zu verbessern indem die retroreflektierenden und fluoreszierenden Streifen so angeordnet sind, dass die Konturen des Körpers erkennbar sind oder Fw-Schutzkleidung zu verwenden, welche die Hupf Teil 1 und 4 erfüllen.
Eben diese Konturmarkierung erhöht die Wahrnehmung signifikant. Dieser Umstand sollte nun auch die Sicherheit bei Fahrzeugen verbessern – durch Konturmarkierungen einerseits und großflächige Warnmarkierungen anderseits. Doch hier gilt es das komplizierte deutsche Zulassungsrecht zu beachten, da die Verwendung solcher Markierungen teilweise nur mit Sondergenehmigung zugelassen oder gar ganz verwehrt wurden. Oft wurden solche Einrichtungen dann nachträglich „illegal“ angebracht ohne rechtliche Konsequenzen genauer zu beleuchten.
Ein erster Schritt wurde mit der Novellierung der DIN 14502-3 im Jahr 2009 unternommen. Hier wurden mit dem Ziel einer besseren Tages- und Nachtsichtbarkeit der Feuerwehrfahrzeuge, die aus Gründen der Arbeitssicherheit zum Schutz der Feuerwehrangehörigen in Analogie zu den
Rettungsdienstfahrzeugen nach DIN EN 1789:2007-05, Anhang A ein neuer Absatz aufgenommen, der Farbgebung, Reflektionsmaterial und Konturenmarkierungen in Anlehnung an ECE-104 verbindlich machen soll.
Problem hierbei ist nur, dass die ECE-104 noch nicht in nationales Recht umgesetzt worden ist und solche Vorgaben im Widerspruch mit der StVZO stehen. Erreicht werden muss also wiederum eine Ausnahmegenehmigung zur StVZO. Viele Bundesländer sind diesen Schritt schon gegangen, (weiterlesen anklicken!)
Am 27.08.2010 wurde die Feuerwehr Sankt Goarshausen gegen 12:18 Uhr mit dem Alarmstichwort "F2 - Rauchentwicklung an Zug bei Bahnkilometer 90" alarmiert. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle wurde keine Rauchentwicklung mehr festgestellt. Es handelte sich um einen mit Getreide beladenen Güterzug, dessen Bremsen einen Defekt hatten. Dies führte zur Rauchentwicklung. Nach dem der Notfallmanager die Oberleitung geerdet hatte, wurde der Güterwagon noch einmal genauer inspiziert. Da auch bei dieser Erkundung keine Brandnester entdeckt werden konnten, wurde der Einsatz beendet und die Einsatzstelle um 13:35 Uhr an den Notfallmanager der DB AG übergeben. Quelle mit mehr Bildern: www.feuerwehr-sankt-goarshausen.de
defekter Rauchmelder alarmiert Feuerwehr
Geschrieben von: Administrator
Fre
27.
Aug
2010
Am gestrigen späten Nachmittag wurde die Feuerwehr Nastätten mit einem F1 durch die Leitsstelle alarmiert. Aus einer Wohnung war ein Rauchmelder zu hören, jedoch war von einem Feuer nichts festzustellen. Die Feuerwehr stellte fest, dass der Rauchmelder defekt war.
Zwei Mal Alarm für Lahnstein
Geschrieben von: Administrator
Don
26.
Aug
2010
Am Mittwochabend, gegen 20.00 Uhr, meldete eine Bewohnerin eines Anwesens in der Rödergasse in Lahnstein einen Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus. Noch vor Eintreffen der sofort alarmierten Feuerwehr begann ein Nachbar, mit einem Feuerlöscher den Brand zu löschen. Durch sein beherztes Eingreifen gelang es ihm, den Brandherd einzudämmen und zu begrenzen, so dass die Feuerwehr den Brand schnell unter Kontrolle hatte.
Allerdings konnte nicht verhindert werden, dass die Küche nahezu vollständig zerstört wurde und auch die angrenzenden Räumlichkeiten trugen zumindest Hitze- und Rußschäden davon. Die betroffene Wohnung ist derzeit nicht bewohnbar. Der 70-jährige Wohnungsinhaber wurde vorsorglich mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert. Den bei dem Brand entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 15.000 Euro. Das zuständige Fachkommissariat der Kripo Koblenz hat am Donnerstag den Brandort untersucht. Die bisherigen Ermittlungen haben ergeben, dass der Brand im Bereich des Herdes seinen Ursprung gefunden hat, vermutlich ein vergessener Topf o.ä. – „der Klassiker“ also!
Zuvor kam es zum Einsatz für die Wache Süd um17:45 Uhr. Mit dem Stichwort "Feuer 1 - Unklare Rauchentwicklung" alarmiert. Eine Anwohnerin einer höher gelegenen Straße hatte im Bereich Sebastianusstraße eine Rauchentwicklung gemeldet. Die anrückenden Kräfte stellten jedoch nur ein Gartenfeuer fest. Ein Eingreifen war nicht erforderlich. Eingesetzt waren: LF16/12: 1/6,FEZ: 0/1, Quellen: www.feuerwehr-lahnstein.de / PP Koblenz